zur Navigation

Public Health

Merkliste (1)

V206.20.11 Soziokulturelle Kontexte und gesundheitliche Chancengleichheit in Gesundheitsförderung und Prävention

Ziel

Die Verbesserung der Gesundheitschancen spezifischer Bevölkerungsgruppen ist zentrale Aufgabe moderner Public Health. Für eine diesbezüglich erfolgreiche Konzeption und Umsetzung von Policies, Programmen und Projekten ist die Berücksichtigung der soziokulturellen Lebenswelten der Zielgruppen von entscheidender Bedeutung.
In diesem Vertiefungsmodul lernen Sie Erklärungsansätze der Zusammenhänge zwischen soziokulturellen Kontexten und gesundheitlicher Chancengleichheit kennen und nutzen diese bei der Entwicklung von Policies, Programmen und Projekten im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention.
Dazu
  • analysieren Sie die Zusammenhänge zwischen soziokulturellem Kontext und gesundheitsbezogener Chancengleichheit
  • begründen Sie datenbasiert, warum Chancengleichheit in Policies und Programmen vertreten sein sollte
  • entwickeln Sie für diese Begründung ein Argumentarium und präsentieren es überzeugend
  • analysieren Sie vorhandene Konzepte im Hinblick auf deren Nachhaltigkeit
  • entwickeln Sie eigene Konzepte zur Umsetzung

Inhalte

  • Gesundheitliche Ungleichheit: Erklärungen zu Entstehung und Reproduktion
  • Nationale Policies
  • Erklärungsansätze für die Bedeutung des soziokulturellen Kontextes in Interventionen
  • Rahmenbedingungen für Policies, die Chancengleichheit verbessern
  • Konzepte für Interventionen mit Chancengleichheit im Zentrum
  • Beispiele ausgewählter Interventionen
  • Barrieren und Erfolgsfaktoren für nachhaltige Interventionen

Methoden

  • Textstudium und Aufgaben in der Vorbereitungsphase
  • Input-Referate externer Fachleute
  • Themenfokussierte Debatte mit externen Fachleuten
  • Themenfokussierte Gruppenarbeit
  • Analyse von Argumenten im Plenum
  • Präsentation der eigenen Argumentarien

Leistungsnachweise

Präsentation und schriftliche Zusammenfassung eines Argumentariums

Vor- und Nachbereitung

10 Stunden Vorbereitung, 8 Stunden Nachbereitung

ECTS-Punkte

1.5 ECTS

Zielpublikum

  • Vertiefungsmodul im Kernstudium (obligatorisch)
  • Fachleute aus dem Gesundheitswesen mit Basiskenntnissen in Gesundheitsförderung und Prävention

Vorkenntnisse

vorausgesetzt wird:
  • «Grundlagen der Gesundheitswissenschaft und Sozialepidemiologie» (B201.20)
  • «Forschungsmethoden in Public Health» (B202.20) oder «Social Science Research Methods in Public Health» (B202.30)
  • «Gesundheitsförderung und Prävention: Best Practice in der Auswahl und Begründung von Interventionen» (B203.20) oder «Fragebogen: Konstruktion - Auswertung - Interpretatio» (B203.20)
  • «Gesundheitsförderung und Prävention reflektieren und in Konzeptarbeit anwenden» (B204.30)

Veranstalter

Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern

Leitung

Prof. Dr. Dr. Thomas Abel, Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern
Dr. phil. Brigitte Ruckstuhl, Gesundheitsförderung Prävention: Qualität - Konzepte - Geschichte, Bern

Referentinnen und Referenten

Fachexpertinnen und Fachexperten aus Wissenschaft und Praxis

Datum

9. bis 11. März 2011

Ort

Bern

Kosten

Fr. 1'150.-

Anmeldeschluss

9. Januar 2011