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V108.10.11 Statistische Methoden zum Umgang mit Confounding und Interaktionen in epidemiologischen Studien
Ziel
Die Teilnehmenden lernen, wie man in der Auswertung epidemiologischer Studien anhand multivariabler Methoden konfundierende Faktoren kontrollieren und Interaktionen quantifizieren kann. Sie lernen, die Resultate solcher Auswertungen korrekt zu interpretieren und so zu beschreiben, wie es im Methodenteil einer wissenschaftlichen Publikation Pflicht ist.Inhalte
- Unterschiedliche statistische Methoden für den Umgang mit Confounding
- Prinzipien multivariabler Verfahren (einfache Beispiele der klassischen Regression)
- Logistische Regression
- Binomiale Regression
- Darstellung und Interpretation von Ergebnissen multivariabler Verfahren
Methoden
Die Teilnehmenden bereiten sich anhand der Lektüre eines wissenschaftlichen Artikels und eines einführenden Skriptkapitels auf das Modul vor. Im Modul werden Konzepte und Methoden anhand von Beispielen vermittelt. In praktischen Übungen wird das Erlernte von den Teilnehmenden in eigener Arbeit am PC angewendet und vertieft. Am dritten Kurstag bereiten die Teilnehmenden in Gruppen ihre Hausarbeit vor.Leistungsnachweise
Schriftliche HausarbeitVor- und Nachbereitung
2 Stunden Vorbereitung, 10 Stunden NachbereitungECTS-Punkte
1.5 ECTSZielpublikum
- Vertiefungsmodul im Kernstudium (obligatorisch)
- Fachleute aus dem Gesundheitswesen mit Basiskenntnissen in Epidemiologie
Vorkenntnisse
vorausgesetzt wird:- «Bevölkerungsbezogene Daten und epidemiologische Studien verstehen» (B101.20)
- «Konzepte, Methoden und Anwendungen der deskriptiven und analytischen Epidemiologie» (B102.30)
- «Evidence from Interventions in Public Health» (B104.10)
- «Einführung in systematische Reviews und Meta-Analysen» (B105.20)
- «Biostatistik I» (B106.20)
Veranstalter
Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut, BaselUniversität Basel
Leitung
Dr. Christian Schindler, Schweizerisches Tropen- und Public-Health Institut, Basel