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Public Health

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B204.30.11 Gesundheitsförderung und Prävention reflektieren und in Konzeptarbeit anwenden

Ziel

Mit Gesundheitsförderung und Prävention sind Begriffe wie «Ottawa-Charta», «Gesundheit und Agenda 21», «Empowerment» und «Chancengleichheit» eng verbunden. Gesundheitsförderung und Prävention müssen politisch korrekt, nachhaltig und jederzeit ethisch begründet sein. Im Zentrum dieses Basismoduls stehen: Prinzipien und Methoden kennen lernen und an einem praktischen Beispiel anwenden und vertiefen.

Dazu
  • verorten Sie Prinzipien und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention in einem umfassenden gesellschaftlichen und fachlichen Kontext, reflektieren deren Angemessenheit und prüfen ihren ethischen und normativen Gehalt
  • erkennen Sie institutionelle und rechtliche Einflussfaktoren, die Gesundheitsförderung und Prävention ermöglichen, unterstützen oder behindern
  • erarbeiten Sie auf Basis der Grundprinzipien der nachhaltigen Verankerung Umsetzungsvorschläge für wichtige Aufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention
  • beurteilen Sie auf der Basis der Ihnen bekannten Gesundheitsförderungs- und Präventionsansätze, -prinzipien und -methoden eine konkrete Intervention

Inhalte

  • Entstehung und historische Entwicklung von «New Public Health»
  • Leitpapiere «Ottawa-Charta», «Gesundheit und Agenda 21»
  • Ansätze und Methoden der Gesundheitsförderung (Salutogenese, Verhaltens- und Verhältnisprävention)
  • Normen und Werte in der Gesundheitsförderung und Prävention

Methoden

Die Teilnehmenden verschaffen sich am ersten Tag einen Überblick über die historische Entwicklung und über Zusammenhänge der Leitpapiere, Ansätze und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention und diskutieren die zugrunde liegenden normativen und ethischen Implikationen. Der Salutogenese-Ansatz sowie die Verhaltens- und Verhältnisprävention werden eingeführt.
Am zweiten Tag vertiefen die Studierenden das Gelernte anhand eines Beispiels und wenden dies auf konkrete Interventionen an. Sie erarbeiten sich mit Hilfe von Experteninput und -hearing einen Überblick über ein erfolgreiches Beispiel der nachhaltigen Verankerung einer Intervention im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention und nehmen den Transfer auf ihre individuelle schriftliche Vorbereitungsarbeiten vor.

Leistungsnachweise

Schriftliche Hausarbeit

Vor- und Nachbereitung

6 Stunden Vorbereitung, 8 Stunden Nachbereitung

ECTS-Punkte

1 ECTS

Zielpublikum

  • Basismodul im Kernstudium (obligatorisch)
  • Fachleute aus dem Gesundheitswesen mit Grundkenntnissen in Gesundheitsförderung und Prävention

Vorkenntnisse

vorausgesetzt wird:
  • «Grundlagen der Gesundheitswissenschaft und Sozialepidemiologie» (B201.20)
  • «Forschungsmethoden in Public Health» (B202.20) oder «Social Science Research Methods in Public Health» (B202.30)

Veranstalter

Abteilung Übertragbare Krankheiten, Bundesamt für Gesundheit (BAG), Bern
Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich

Leitung

Roger Staub, MPH, MAE, Bundesamt für Gesundheit (BAG), Sektion Aids, Bern

Referentinnen und Referenten

Roger Staub, MPH, MAE, BAG; lic. phil. Lisa Guggenbühl, Socialdesign Bern; Dr. phil. Christine Kopp, Generalsekretariat EDI; Expertinnen und Experten als Teilnehmende am Hearing

Datum

9. und 10. Dezember 2011

Ort

Zürich

Kosten

Fr. 750.-

Anmeldeschluss

9. Oktober 2011